Der Markt in Chichicastenango im Hochland  gilt als einer der grössten und farben- prächtigsten Indiomärkte Guatemalas. Er dient auch heute noch in erster Linie zur Versorgung der Quiché Indígenas des Umlandes.

Mittlerweile ist der Markt und die Kirche eines der beliebtesten Reiseziele des Landes geworden. Ein Teil der angebotenen Waren wie Webarbeiten, Tanzmasken und Lederarbeiten sind speziell für die Touristen hergestellt.

Verkaufen macht rechtschaffen müde, vor allem an einem Sonntag Mittag.

Auf der Treppe der Dorfkirche Santo Tomás knien gläubige Quiché, umweht vom Rauch zahlreicher Weihrauchopfer, und richten ihre Gebete an die alten Götter aber auch die neuen christlichen (Christus, die Mutter Gottes und die Heiligen).

Die Stufen der Kirchentreppe und die Plattform sind vor-
christliche Relikte einer
Tempelanlage und haben für die
Indígenas bis heute eine religiöse Bedeutung. Aus diesem Grund  sollen sie von Touristen nicht betreten werden

Nach wie vor gehört neben Weihrauch und Kerzen; Zigaretten, Geld, Blumen und Schnaps zu den Opfergaben.

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Chichicastenango